Die Verwaltung wird gebeten ein Konzept zu entwickeln, wie Car-Sharing in Remseck weiter ausgebaut und mit Elektro-Fahrzeugen (E-Car-Sharing) betrieben werden kann. Das Konzept sollte u.a. enthalten: Standorte für E-Car-Sharing incl. Ladesäulen, mögliche Anbieter von E-Car-Sharing, Integration in ein Netzwerk von E-Car-Sharing-Angeboten, Nutzung durch Stadtverwaltung statt Kauf oder Leasing von Dienstfahrzeigen, Kosten (Initialkosten und Betriebskosten) für die Stadt und Fördermöglichkeiten.
Begründung
Aktuell gibt es nur ein Car-Sharing-Auto mit Verbrennermotor in Remseck an der U 12-Endhaltestelle. Dieses wird von Stadtmobil betrieben. Von Nutzern wird beklagt, dass das Angebot mit nur einem Auto nicht breit genug ist um als verlässlich verfügbar wahrgenommen zu werden.
Mit dem Ausbau des Car-Sharing können der motorisierte Individualverkehr und der Parkplatzdruck reduziert werden. Car-Sharing ist kombinierbar mit ÖPNV, die Mietwagen können genutzt werden für Einkäufe, Wochenend- oder Abendfahrten, Arztbesuche und auch andere Termine. Dienstfahrzeuge der Stadtverwaltung können durch E-Carsharing ersetzt werden, die Flottenverwaltung wird vereinfacht und es werden Kosten gespart bei Leasing, Wartung und Verwaltung. Der Aus-und Aufbau eines E-Car-Sharing-Angebots bringt damit Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger, die Stadtverwaltung und das Klima.
Für E-Car-Sharing kommen grundsätzlich mehrere Anbieter in Frage. Auszuwählen wäre der, der für Remseck kostengünstig und von hohem Nutzen wäre. Wir vermuten, dass mehrere Anbieter in Remseck gerne E-Car-Sharing anbieten, wenn ihnen geeignete Standorte für Fahrzeuge und Ladesäulen zur Verfügung gestellt werden. Im Anhang Ideen und Preise eines Anbieters, der sich dazu Gedanken gemacht hat. Ähnliches könnte von anderen E-Car-Sharing-Anbietern wie Stadtmobil angefordert werden.
Deckungsvorschlag
Überschüsse aus den Ergebnis-Rücklagen
Gez. Karl Burgmaier, Kathrin Stumm, Stefan Lempp, Johanna Gebbert
19. Februar 2026