Ein Thema das schon lange in den Köpfen der Bewohner, aber auch in Kornwestheim und Remseck immer wieder diskutiert wird:
- Sollte Pattonville nicht endlich eigenständig werden?
- Oder zu einer der Kommunen Remseck oder Kornwestheim ganz gehören?
- Soll der Zweckverband aufgelöst werden, und eine Grenze durch Pattonville gezogen werden?
- Vielleicht ist aber die bisherige Lösung doch nicht so schlecht und der Zweckverband sollte erhalten bleiben?
OB Schönberger, derzeit Zweckverbandsvorsitzender hat sich zu einer frühen Bürgerbeteiligung entschieden und am vergangenen Mittwoch darüber informiert , dass diese Zukunftsperspektiven für Pattonville zeitnah untersucht werden sollen.
In einem ersten Schritt sollen alle 5 Optionen mithilfe einer Bachelorarbeit im nächsten Jahr untersucht werden.
Die zwei besten Möglichkeiten sollen dann noch einmal gründlicher untersucht werden, um schließlich zu entscheiden, in welcher Form Pattonville weiter "existieren soll"...
Viele hatten diese weitgehenden Überlegungen hinter dem Titel "Organisationsüberlegungen" nicht vermutet, die Zustimmung zum Vorgehen und der Bürgerbeteiligung wurden begrüßt, allerdings wurde auch gefragt, ob denn zumindest drei der Optionen (Kornwestheim oder Remseck übernehmen oder Gesamt-Pattonville allein) schon von vornherein scheitern müssen, da sie viel Geld erfordern, das die Kommunen derzeitig schlicht nicht haben. Auch ein eigenständiges Pattonville finanziert sich nicht.
Wie kommt es dazu , dass diese Untersuchung ausgerechnet jetzt stattfinden soll?
OB Schönberger erklärte ausführlich, dass Kornwestheim und Remseck unterschiedliche Standards (z.B. in der Häufigkeit der Straßenreinigung haben) und beide Kommunen unter dem Zwang stehen, zu sparen.
Daher stehe eine Verbesserung der Struktur des Zweckverbands an.
Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der Untersuchung. Am wahrscheinlichsten scheint uns der Fortbestand des Zweckverbands oder eine Aufteilung der Einwohner Pattonvilles in Remsecker und Kornwestheimer. Ohne vorschnell urteilen zu wollen, scheint es aber besser, den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl der Bürger zu stärken und sie nicht in links oder rechts der John- F-Kennedy-Allee zu spalten.